Am 25. Juni 2010 unterzeichneten die Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und das deutsche Energieunternehmen E.ON ein Rahmenabkommen zur Zusammenarbeit bei der Kernenergie-Forschung und Entwicklung. Dieses Abkommen legt den Grundstein für neue Forschungsprojekte auf dem Gebiet der künftigen Nutzung der Kernenergie – ein Thema, das für beide Seiten von gemeinsamem Interesse ist.
Die geplanten Projekte beziehen sich auf folgende Bereiche: Reaktoren der aktuellen Kernkraftanlagen (2. Generation), zurzeit im Bau befindliche oder in Kürze in Betrieb gehende Reaktoren (3. Generation) sowie Reaktoren der 4. Generation (mit Optionen für Brennstoffkreisläufe), deren Inbetriebnahme für Mitte des Jahrhunderts vorgesehen ist.
E.ON erhält durch dieses Abkommen Zugang zu Forschungsergebnissen der CEA und ihren zahlreichen Forschungsanlagen. Der CEA bietet das Abkommen die Möglichkeit, ihr Angebot an Gutachten auf europäische Entscheidungsträger auszuweiten und auch Reaktortypen in die Forschung einzubeziehen, die außerhalb Frankreichs betrieben oder geplant werden.
Gemeinsam mit anderen europäischen Akteuren arbeiten E.ON und die CEA bereits im Rahmen der europäischen Technologieplattform für nachhaltige Kernenergie SNETP (Sustainable Nuclear Energy Technology Platform) partnerschaftlich zusammen. Kooperationserfahrungen konnten sie ebenfalls im Rahmen verschiedener Initiativen des Strategieplans für Energietechnologien der Europäischen Kommission sammeln.
Quelle : "Le CEA signe un accord de recherche sur l'énergie nucléaire avec E.ON", Pressemitteilung des CEA - 28.06.2010
http://www.cea.fr/le_cea/actualites/accord_energie_nucleaire_e.on-34954
Redakteurin: Claire Vaille, claire.vaille@diplomatie.gouv.fr
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Energie
überregional
Kooperationen, Organisatorisches
Deutsch

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