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01.02.2012 15:12

Transpacífico

Birgit Mangelsdorf Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Potsdam

    Internationales Symposium zu Beziehungen zwischen Lateinamerika und Asien

    Beziehungen und Schnittpunkte zwischen den transpazifischen Welten Lateinamerikas und Asiens sind Thema eines internationalen romanistischen Symposiums, das am 17. und 18. Februar 2012 an der Universität Potsdam stattfindet. Die Wissenschaftler diskutieren dabei vor allem das Potenzial Lateinamerikas als Begegnungsraum in Zeiten der beschleunigten Globalisierung.

    In den Regionalstudien wurde Lateinamerika traditionellerweise in seinen Beziehungen zu Europa und Nordamerika begriffen und abgegrenzt. Die transpazifischen Verbindungen und Kreuzungsbewegungen zwischen den asiatischen Welten und Kulturen und Lateinamerika sind dagegen bisher nur selten betrachtet worden. Das internationale Symposium mit dem Titel „TransPacífico. Konnexion und Konvivenz in AsiAmerika“ widmet sich der Erforschung dieser Dimension, die seit dem anfänglichen Zusammentreffen zwischen dem alten Kontinent und der neuen Welt immer präsent war – seit der „indischen“ Obsession des Kolumbus und der Durchquerung der zentralamerikanischen Landenge durch den spanischen Entdecker Vasco Núñez de Balboa im Jahr 1513.
    „Die Tagung will einen Beitrag zur Analyse und zum Verständnis der dynamischen Räume und der Bewegungen in den transpazifischen Welten aus einer transarealen Perspektive leisten“, so Werner Mackenbach vom Institut für Romanistik. „Insbesondere beschäftigt sie sich mit Problemen des Zusammenlebens in AsiAmerika und ihren symbolischen Repräsentationen unter Einbeziehung der asiatischen Präsenz in Lateinamerika und der lateinamerikanischen in Asien.“ Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die Verbindungen zwischen Lateinamerika und Asien in literarischen, essayistischen und philosohischen Texten von der iberischen Eroberung bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Die Wissenschaftler erörtern zudem – mit Blick auf die Gegenwart – die Frage nach dem Potenzial Lateinamerikas als Region des Kontaktes und der Kreuzung unter den von der beschleunigten Globalisierung hervorgerufenen Konstellationen. Das Symposium wird in Zusammenarbeit mit der Universidad de Chile und der Universidad de Costa Rica veranstaltet.

    Hinweis an die Redaktionen:

    Zeit: 17.02.2012: 13:30–19:45 Uhr und 18.02.1012: 09:15–17:30 Uhr
    Ort: Campus Am Neuen Palais, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam, Haus 12, Obere Mensa
    Kontakt: Gabriele Penquitt (Sekretariat Prof. Dr. Ottmar Ette), Telefon: 0331/977-4250,
    E-Mail: gjp@uni-potsdam.de
    Internet: http://www.uni-potsdam.de/tapoints/


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-potsdam.de/tapoints/ - POINTS Potsdam International Network for TransArea Studies


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Kulturwissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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