Nachhaltige, ökologische sowie energieeffizient herstellbare Bauteile werden im Rahmen eines Forschungsprojekts entwickelt, das Anfang Oktober 2011 an der Professur Holz- und Mauerwerksbau der Fakultät Bauingenieurwesen startete.
Das Vorhaben mit dem Namen „Optimierung eines ökologischen Holz-Massiv-Verbundbausystems für den mehrgeschossigen Hochbau“ wird für eine Laufzeit von zwei Jahren vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert.
Dahinter verbirgt sich das Ziel, Bauteile aus einer Kombination aus Holz und einer darauf aufgetragenen mineralischen Schicht zu entwickeln, die als Wand-, Decken- oder Dachelemente verwendet werden können. Diese Bauteile sind vor allem im mehrgeschossigen Hochbau einsetzbar, sind ökologisch herstellbar und erzeugen einen hohen Wohnkomfort durch ein gesundes Raumklima.
Bereits von 2006 bis 2008 forschten die Mitarbeiter der Professur an dieser Thematik und können nun auf ihre Ergebnisse aufbauen. Durch den direkten Verbund von Holz und mineralischer Schicht können die positiven Eigenschaften beider Baustoffe genutzt werden. Als mineralische Deckschicht verwenden die Forscher hauptsächlich Calciumsulfat. Dieses Mineral kommt häufig regional vor; die sehr energiearme Aufbereitung sowie die bauphysikalischen Eigenschaften der guten Speicherung von Wärme und Luftfeuchtigkeit sind ausschlaggebend für diesen natürlichen Baustoff.
Im weiteren Verlauf werden die Forscher die genaue Zusammensetzung weiter optimieren, bevor Aufbau und Verarbeitung der mineralischen Deckschicht sowie die Anpassung an die jeweiligen bautechnischen und bauphysikalischen Erfordernisse untersucht werden können.
Kontakt:
Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Bauingenieurwesen
Professur Holz- und Mauerwerksbau
Prof. Dr.-Ing. Karl Rautenstrauch
Tel.: +49 (0) 3643 / 58 45 45
E-Mail: karl.rautenstrauch@uni-weimar.de
Bei Rückfragen steht Ihnen auch Claudia Goldammer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fakultät Bauingenieurwesen, telefonisch unter +49 (0) 36 43/58 11 93 oder per E-Mail unter claudia.goldammer@uni-weimar.de gern zur Verfügung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Bauwesen / Architektur, Energie, Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).