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02/09/2010 19:52

Fachgespräch zum Thema "Partikelabscheider in häuslichen Feuerungen"

Antje Sauerland Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches BiomasseForschungsZentrum

    Am 9. Februar 2010 findet ein Fachgespräch zum Thema "Partikelabscheider in häuslichen Feuerungen" statt. Diese Veranstaltung wird gemeinsam vom Deutschen BiomasseForschungsZentrum (DBFZ), Leipzig und dem Technologie- und Förderzentrum (TFZ), Straubing in Leipzig organisiert.

    Biomassekleinfeuerungen haben einen nicht unerheblichen Anteil an den in Deutschland freigesetzten Feinstaubemissionen. Insbesondere bei älteren Heizungsanlagen oder Kaminen besteht deshalb Handlungsbedarf. Eine diesbezügliche Möglichkeit sind Feinstaubabscheider, die den Ausstoß von Partikeln und anderen Emissionen deutlich reduzieren können. Dadurch könnten die klima- und energiepolitischen Vorteile der Wärmebereitstellung durch feste Biomasse und die Aspekte der Luftreinhaltung in Einklang gebracht werden. Denn zukünftig muss es das Ziel sein, die Emissionen aus Biomassekleinfeuerungen auf das Niveau moderner Ölfeuerungen abzusenken.
    Auf diesem Gebiet gibt es mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze und Projekte mit dem Ziel, Systeme zu entwickeln, welche in den Markt eingeführt werden können. Deutsche Unternehmen haben hier eine Spitzenstellung; viele der derzeit in Europa erhältlichen Staubabscheidersysteme in dieser Leistungsgröße werden von innovativen heimischen klein- und mittelständischen Unternehmen entwickelt und gefertigt.

    Um vorliegende Ergebnisse und noch offene Fragen zu diskutieren, treffen sich rund 100 Experten aus dem In- und Ausland am 9. Februar in Leipzig. "Ziel der Veranstaltung ist es, die Forschungseinrichtungen und Unternehmen, welche sich mit dieser Technologie beschäftigen, zusammenzubringen und dadurch Synergieeffekte zu generieren," erklärt Dr. Hans Hartmann vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ), Straubing.

    Beispielsweise werden während des Fachgespräches die Ergebnisse mehrerer Messkampagnen aus Deutschland sowie dem europäischen Ausland sowie neue Entwicklungsansätze diskutiert; so stellt beispielsweise die Firma BOSCH erstmalig eine Neuentwicklung eines Elektrofilters vor. Weiterhin werden Fragen der Messverfahren zur Bewertung der Feinstaubabscheider erörtert.

    Schon im Vorfeld stieß die Veranstaltung auf eine große Resonanz. "Wir erachten Ihre Initiative für das Fachgespräch als sehr wertvoll," sagte ein Experte aus der Schweiz.

    "Wir freuen uns sehr, dieses Forum in Leipzig ausrichten zu können und durch einen regen Austausch mit Experten aus anderen Institutionen dazu beizutragen, Überlegungen und Konzepte für neue Ansätze zur Feinstaubminderung aus Kleinfeuerungsanlagen zu entwickeln," sagt Volker Lenz, Leiter des Bereiches Biomasseverbrennung am DBFZ über seine Erwartungen an das Fachgespräch.


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