Es dürfte eng werden am Montag bei der Eröffnung des Wintersemesters an der Universität Ulm. Noch verzeichnet das Studiensekretariat seiner Leiterin Nadine Pichler zufolge täglich weitere Einschreibungen, aber schon jetzt steht fest: Bei der offiziellen Begrüßung (Beginn 9.00 Uhr) durch Universitätspräsident Professor Karl Joachim Ebeling werden sich im Hörsaal 4/5 und in weiteren angrenzenden Hörsälen rund 2000 neu eingeschriebene Studentinnen und Studenten drängeln, knapp 1800 davon Erstsemester. „25 Prozent mehr als im Vorjahr“, freut sich der Vizepräsident für die Lehre, Professor Ulrich Stadtmüller.
Die Zahl der insgesamt eingeschriebenen Nachwuchsakademiker beiderlei Geschlechts wird damit auf 8700 steigen – deutlich mehr als jemals zuvor. Stadtmüller sieht den Andrang insbesondere als Folge des doppelten Abiturjahrganges in verschiedenen Bundesländern sowie der Bundeswehrreform, begründet das lebhafte Interesse aber auch mit dem attraktiven Studienangebot der Uni. „Besonders erfreulich ist die Verdoppelung der Studienbeginner im Fach Elektrotechnik“, sagt der Vizepräsident, „ebenso die Entwicklung im Studiengang Wirtschaftsmathematik, in dem verglichen mit dem Vorjahr 50 Prozent mehr Studierende ihr Studium aufnehmen werden“.
Einmal mehr allerdings versammeln sich die meisten Erstsemester im Studiengang Humanmedizin (312). Mit deutlichem Abstand folgen die Bachelor-Studiengänge Wirtschaftswissenschaften (221), Wirtschaftsmathematik (150), Psychologie (140) und Biologie (109). Rund 200 neu Eingeschriebene entfallen derzeit auf die verschiedenen Master-Studiengänge. Ihre Zahl dürfte sich jedoch noch deutlich erhöhen, weil von vielen Interessierten die nötigen Unterlagen noch nicht vorliegen, zumeist Nachweise über Bachelor-Abschlüsse.
Natürlich dürften sich durch den großen Andrang gewisse Engpässe nicht vermeiden lassen, bei der Wohnraumsituation etwa oder in der Mensa, vermutet Professor Stadtmüller, „aber wir haben uns darauf bestmöglich vorbereitet und wollen ungeachtet der hohen Zahl allen Studierenden optimale Studienbedingungen bieten“. In Sachen Wohnraum und Mensa sei die Universität „gemeinsam mit dem Studentenwerk bemüht, Abhilfe zu schaffen“. Die Universität freue sich jedenfalls auf die neu Eingeschriebenen und wolle mit verschiedenen Maßnahmen dazu beitragen, den jungen Menschen den Studienstart zu erleichtern.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Ulrich Stadtmüller, Tel. 0731/50-23512
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German

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