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Press release

Kurzzeittherapie-Zentrum erhält Klinikförderpreis
Klaus Wingen
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums

Universitätsklinikum Mannheim
06/24/2005 11:04
Die Leiterin des Kurzzeittherapie-Zentrums am Mannheimer Universitätsklinikum, Sylvia Harth (Mitte), mit Staatsministerin Christa Stewens und BayernLB Vorstandsmitglied Dr. Rudolf Hanisch.
Die Leiterin des Kurzzeittherapie-Zentrums am Mannheimer Universitätsklinikum, Sylvia Harth (Mitte), mit Staatsministerin Christa Stewens und BayernLB Vorstandsmitglied Dr. Rudolf Hanisch.
Mit dem Klinikförderpreis 2005 hat die BayernLB das Kurzzeittherapie-Zentrum am Mannheimer Universitätsklinikum ausgezeichnet - als eines von insgesamt fünf Projekten, denen jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro zuerkannt wurde.

Die BayernLB würdigt mit ihrem bundesweit ausgeschriebenen Klinikförderpreis zukunftsweisende und patientenfreundliche Konzepte, die an Krankenhäusern erfolgreich umgesetzt worden sind. Die Auszeichnung wird seit 1998 verliehen. Ziel sei es, die Kliniken hervorzuheben, die den Strukturwandel im Gesundheitswesen mit innovativen Ideen besonders vorantreiben, so Dr. Rudolf Hanisch, Vorstandsmitglied der BayernLB. Den Preis nahm die Leiterin des Zentrums, Sylvia Harth, für das Mannheimer Universitätsklinikum am Dienstag, 21. Juni 2005, in München entgegen.

Das Mannheimer Kurzzeittherapie-Zentrum beeindruckte die Juroren unter anderem durch das Konzept, ambulante Operationen aus dem Stationsalltag heraus zu halten und den Patienten kurze Wege im eigens dafür errichteten Gebäude zu sichern. Anerkennung fand außerdem eine schriftliche, anonyme Patientenbefragung, die einen guten Eindruck von der Zufriedenheit mit der Einrichtung vermittelte. Ende 2002 in Betrieb genommen, unterziehen sich im Kurzzeittherapie-Zentrum inzwischen mehr als 3.500 Patienten pro Jahr einer ambulanten Operation. Typische Eingriffe sind beispielsweise Arthroskopien (Spiegelungen von Gelenken), Katarakt-Operationen (Therapie des sogenannten Grauen Stars, einer Eintrübung der Augenlinse) oder auch die Behandlung von Erkrankungen am Enddarm. Das ambulante Operieren profitiert davon, dass viele Eingriffe nicht mehr so belastend sind, wie sie es vor ein oder zwei Jahrzehnten noch gewesen wären. Den Ärzten stehen immer mehr minimal-invasive Methoden zur Verfügung, die Patienten sind am Abend des OP-Tages wieder daheim, und dem Gesundheitswesen entstehen niedrigere Kosten.

Schirmherrin des Klinikförderpreises der BayernLB ist die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christa Stewens. Zusammen mit dem Mannheimer Kurzzeittherapie-Zentrum wurden auch Projekte des Evangelischen Krankenhauses Bielefeld, der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, die Hessing Stiftung Augsburg sowie das Klinikum Großhadern der Universität München prämiert.
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Criteria of this press release:
Medicine, Nutrition / Health / Health Care
transregional, national
Organisational, Various scientific news
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