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Neue Freiheit, neues Glück? Geschlechterpolitiken in Zeiten des Neoliberalismus
Junge Frauen erleben den Wandel der Geschlechterverhältnisse der vergangenen Jahrzehnte eher positiv. Zugleich hat sich das Verständnis von Politik und Regierung stark verändert. Welche neuen Widersprüche und Brüche zwischen Selbstentwürfen und institutionellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt treten heute auf? Wie wirken sich Ungleichheiten nach Migration und Klasse dabei aus? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der internationalen Tagung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung NRW und der Marie-Jahoda Gastprofessur für internationale Frauenforschung an der Ruhr-Universität Bochum.
Junge Frauen wollen heute selbstbewusst Beruf und Beziehungen vereinbaren. Neue Frauenbilder in den Medien zeigen unabhängige Erfolgsfrauen, kalte Karrieristinnen und Supermodels. Junge Männer sehen diesen Wandel teils als Chance, teils fühlen sie sich dadurch verunsichert. Zugleich soll der Wohlfahrtsstaat Frauen fördern und fordern, indem er eher auf Eigenverantwortung als auf staatliche Unterstützung setzt. Die neoliberalen Ansätze stellen die Freiheit des Subjektes und die Lösungen durch den Markt in den Vordergrund. Gesetze sollen einen Rahmen für die Selbsttätigkeit der WirtschaftsbürgerInnen geben, die nun geschlechtsneutral gedacht werden. In diese Prozesse haben Feminismus und Frauenbewegungen interveniert. Zugleich werden Arbeitsmärkte weiterhin globalisiert und flexibilisiert, was vor allem die Arbeitsverhältnisse von Frauen, zunehmend aber auch die von jungen Männern beeinflussen. TeilnehmerInnen: Ilse Lenz, Ruhr-Universität Bochum Pilhwa Chang, Ewha Womans Universität Seoul/Südkorea Christa Wichterich, Soziologin und freiberufliche Publizistin Mieke Verloo, Institute for Gender Studies Katja Sabisch, Ruhr-Universität Bochum Michiko Mae, Heinrich Heine Universität Düsseldorf Michael Meuser, Technische Universität Dortmund Thomas Gesterkamp, Journalist und Buchautor Irmingard Schewe-Gerigk, Bündnis 90/Die Grünen u.a. Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung NRW und der Marie-Jahoda Gastprofessur für internationale Frauenforschung an der Ruhr-Universität Bochum. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Magdalena Schaeffer, Pressesprecherin, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Tel. 0201 7204 -152, magdalena.schaeffer@kwi-nrw.de. Information on participating / attending:
Anmeldung bis 13. Juni bei: Linda Michalek, Heinrich-Böll-Stiftung NRW, Tel. 0211/936508-0, linda.michalek@boell-nrw.de URL of this event: http://www.idw-online.de/pages/en/event31557 Preview of printout iCal |
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