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26.10.2011 08:59

Masterstudiengang Gesundheitsförderung der PH Schwäbisch Gmünd akkreditiert

Dr. Bert von Staden Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

    Der Masterstudiengang Gesundheitsförderung (M.Sc.) der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wurde nach gründlicher Begutachtung von der Akkreditierungsagentur AHPGS, Freiburg, ohne Auflagen im Oktober 2011 akkreditiert. Anerkannt wurde neben dem insgesamt innovativen Studienkonzept u. a. die Stärke in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Den Akkreditierungsantrag hatte Studiengangsleiter Prof. Dr. Carl-Walter Kohlmann gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Gesundheitsförderung Ines Schwarz und mit Unterstützung durch die Abteilung Qualitätssicherung mit Prof. Dr. Helmar Schöne vorbereitet.

    Gesundheitsförderung beschäftigt sich mit den individuellen und sozialen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine gesunde Entwicklung von Individuen und Gruppen. Ansatzpunkt ist die Stärkung von Schutzfaktoren und Ressourcen mit dem Ziel einer hohen Lebensqualität. An der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wurde die Gesundheitsförderung 2005 etabliert, zunächst als Erweiterungsstudiengang für alle Lehrämter, mittlerweile in der neuen Studienordnung als Kompetenzbereich im Lehramt Grundschule. Seit der Einführung in den Jahren 2007 bzw. 2010 sind der Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung (B.A.) und der Masterstudiengang Gesundheitsförderung (M.Sc.) die am stärksten nachgefragten Studiengänge der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Zum WS 11/12 gab es mehr als 500 Bewerber auf 40 Studienplätze im Bachelor Gesundheitsförderung. Die vier tragenden Studienfächer sind Gesundheitssoziologie, Gesundheitspsychologie sowie Sport- und Ernährungswissenschaften. Das Studium basiert auf dem Erwerb solider wissenschaftlicher Arbeitstechniken, fördert Kommunikations- und Präsentationsfertigkeiten und ermöglicht über eine gründliche Methodenausbildung die Befähigung zur Planung, Durchführung, Evaluation und Qualitätssicherung gesundheitsfördernder Maßnahmen auf individueller und institutioneller Ebene. Projekte, Praktika und Exkursionen sichern den starken Praxisbezug des Studiums.
    Die Studiengänge begegnen den Herausforderungen der dynamischen Entwicklung von Berufs- und Tätigkeitsfeldern in der Gesundheitsförderung durch die Vermittlung von allgemein anwendbaren Methoden und Erkenntnissen der Gesundheitsförderung. Im Gegensatz zu fertigem Wissen für fest vorgegebene Berufsfelder soll den Absolventinnen und Absolventen der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd durch die Betonung von Methodenkompetenz, Interdisziplinarität und Anwendungsorientierung die Möglichkeit eröffnet werden, sich auf neue und anspruchsvolle berufliche Anforderungen in der Gesundheitsförderung einzustellen und sich im Wettbewerb um vielfältige Berufschancen zu behaupten.

    Akzente setzt die Gesundheitsförderung an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd durch Forschung, Kooperation und Internationalität. Die Professorinnen und Professoren mit ihren akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigen sich in ihren größtenteils durch substantielle Drittmittel geförderten Forschungsprojekten u. a. mit sozialen und individuellen Determinanten des Gesundheitsverhaltens, der Diagnostik und Beeinflussung von Gesundheitsverhalten und Stressbewältigung von Kindern und Jugendlichen, der Lebensqualität von Patienten, der Rolle von subjektiven Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit auf die Qualität der Arzt-Patient-Interaktion, der Förderung von Bewegung im Vorschulalter, der Entwicklung motorischer Leistungsfähigkeit und ihrer Wirkung auf die Gesundheit sowie der Rolle des Ernährung- und Gesundheitsstatus (z.B. Knochengesundheit) verschiedener Bevölkerungsgruppen für die Gesundheit über die Lebensspanne. Darüber hinaus werden regelmäßig wissenschaftliche Tagungen, u. a. zur Gesundheitspsychologie, durchgeführt. In den Projekten ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zur studentischen Mitarbeit und damit zur Entwicklung von wissenschaftlichen Kompetenzen.

    Kooperationen sowohl innerhalb der Hochschule mit dem Studiengang Interkulturalität und Integration als auch mit Hochschulen im In- und Ausland sowie mit Projektpartnern in Gesundheitswesen, Industrie, Dienstleistung und Verwaltung - z. B. AOK Baden-Württemberg, Barmer GEK, Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd, Kreiskliniken Esslingen, ZF-Lenksysteme, Bosch Siemens Hausgeräte, Landratsamt Ostalbkreis - eröffnen die Chancen zur Ausbildung eines individuellen Kompetenzprofils der Studierenden. Besonders trägt dazu das „Window of Opportunities“ im Masterstudiengang Gesundheitsförderung mit der Durchführung eines halbjährigen Forschungs- oder Praxisprojekts im In- oder Ausland bei. Als ein Schwerpunkt hat sich in den letzten Jahren die Betriebliche Gesundheitsförderung etabliert. Diese Ausrichtung ist auch in der Hochschule selbst durch die Umsetzung von Maßnahmen zur Entwicklung einer gesundheitsfördernden Hochschule sichtbar. Durch die regelmäßige Organisation der Tagung „Berufsfelder der Gesundheitsförderung“ und die Veranstaltung von „Netzwerktreffen“ mit Akteuren der Gesundheitsförderung werden Foren für Anbieter und Nachfrager von Gesundheitsförderung geboten und zudem berufliche Möglichkeiten aufgezeigt und vermittelt.
    Zum WS 11/12 haben 27 neue Studierende das Masterstudium Gesundheitsförderung aufgenommen. Neben 13 Studierenden mit Bachelorabschluss in Gesundheitsförderung in Schwäbisch Gmünd kommen 14 Studierende mit einschlägigen gesundheitsbezogenen Abschlüssen u. a. auch in Ernährungswissenschaft und Sportwissenschaft von Hochschulen und Universitäten in Heidelberg, Hohenheim, Saarbrücken, Coburg, Bochum und Klagenfurt, um den Master of Science in Gesundheitsförderung an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd zu erwerben.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Pädagogik / Bildung, Psychologie, Sportwissenschaft
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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