idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo


Teilen: 
24.06.2011 14:22

Forschung vor Anker – von Stralsund über Greifswald nach Szczecin

Dr. Torsten Fischer Pressestelle
Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

    Das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht lädt auf die Ludwig Prandtl ein. Vom 04. bis 09. Juli kann das institutseigene Forschungsschiff in den Häfen Stralsund, Greifswald und Szczecin besichtigt werden. Küsten- und Klimaforscher präsentieren an Bord ihre Arbeit und stehen den Besuchern Rede und Antwort. Das Schwerpunktthema Klimawandel im Ostseeraum ist auch Inhalt der tourbegleitenden Vortragsserie.

    Wer Küstenforschung einmal hautnah an Bord eines Forschungsschiffes erleben möchte, ist vom 04. bis 09. Juli auf die „Forschung vor Anker Tour“ der „Ludwig Prandtl“ eingeladen. Das Forschungsschiff des Instituts für Küstenforschung vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht legt in den Häfen Stralsund, Greifswald und Szczecin an.

    An den „Open Ship“ Nachmittagen erhalten Besucher an Bord spannende Einblicke in die Küsten- und Klimaforschung, z.B. welche Messgeräte auf dem Schiff zum Einsatz kommen, wie sich das Klima im Ostseeraum ändert oder wie sich Ölverschmutzungen im Meer ausbreiten. Wissenschaftler sind an Bord und stehen Rede und Antwort. Die Schiffscrew geht mit den Besuchern auf Rundgang und der Kapitän freut sich über Besuch auf der Brücke. In Greifswald wird die „Bornhöft“, das Forschungsschiff der Universität Greifswald, neben der „Ludwig Prandtl“ anlegen.Der Besuch des Schiffes und die Veranstaltungen sind für alle Besucher kostenlos.

    Das Institut für Küstenforschung und die beteiligten Partner möchten mit der „Forschung vor Anker Tour“ auf aktuelle Themen der Küsten- und Klimaforschung aufmerksam machen und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. „Es interessiert uns, welche Fragen die Politik und die Öffentlichkeit an die Wissenschaft stellen“, so Prof. Hans von Storch, Leiter des Instituts für Küstenforschung der die Forschung vor Anker Tour von Anfang an begleiten wird „Daraus können wir folgern, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse in Zukunft von Belang sein werden, um ein nachhaltiges Küstenmanagement zu entwerfen“.

    Gemeinsam mit den an der Tour beteiligten Partnern - dem Projekt RADOST (Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste), dem Ozeaneum Stralsund, der Universität Greifswald und der Universität in Szczecin - ist ein spannendes Vortragsprogramm entstanden. An drei öffentlichen Abendveranstaltungen referieren Wissenschaftler über die Ostsee, das Klima und deren Wandel. Zu der Tour sind auch Gäste aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft eingeladen. Auf gesondert stattfindenden Ausfahrten können sie mit den Küsten- und Klimaforschern ins Gespräch zu kommen.

    Das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“
    Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht ließ das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ 1983 speziell für den Einsatz der flachen oder tidebeeinflussten Nord- und Ostsee bauen. Das Schiff bietet Platz für eine umfangreiche wissenschaftliche Ausrüstung.
    Aufgrund der Seetauglichkeit und des geringen Tiefgangs von weniger als 1,7 m kann die „Ludwig Prandtl“ hervorragend für den Einsatz im Übergangsbereich Watt und offene See genutzt werden. Die Messeinsätze mit der Ludwig Prandtl dienen insbesondere dazu, neue Messsysteme für das Monitoring von Küstengewässern zu erproben, Wasser- und Sedimentproben zu entnehmen sowie einheitlich und sicher Daten der Wasserqualität zu erfassen.

    Einladung auf das Forschungsschiff "Ludwig Prandtl"
    Journalisten sind herzlich eingeladen das Forschungsschiff während der „Open Ship“ Nachmittage oder die Abendveranstaltungen zu besuchen.

    Teilnahme an den Ausfahrten des Forschungsschiffes "Ludwig Prandtl"
    Für eine begrenzte Anzahl von Journalisten besteht die Möglichkeit, auf den Ausfahrten der „Ludwig Prandtl“ dabei zu sein. Es wird um eine vorherige Anmeldung über das Helmholtz-Zentrum Geesthacht gebeten.


    Weitere Informationen:

    http://www.hzg.de/public_relations/press_releases/011997/index_0011997.html.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).