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Pressemitteilung„Woher weiß der andere, dass er dran ist?" Verein Gesprächsforschung verleiht Förderpreis.
Dr. Annette Trabold Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Institut für Deutsche Sprache 01.07.2010 12:57
1000 EUR Preisgeld für Untersuchung zum Rederecht im Deutschen, Englischen und Chinesischen.
Der Verein "Gesprächsforschung e.V." verleiht in diesem Jahr zum zweiten Mal seinen Dissertationsförderpreis. Das ausgezeichnete Projekt untersucht sprachliche und gestische Hinweise auf Sprecherwechsel.
Preisträgerin ist Xiaoting Li (Universität Peking). Sie wird für ihr Dissertationsprojekt "Syntax, Prosody and Body Movements in Turn Organization in Everyday Conversation - A Cross-linguistic Study of Multimodality in Interaction" ausgezeichnet. Die innovative und aufwändige Studie trägt entscheidend zur Beschreibung der Signale bei, die Menschen – alltäglich, aber unbewusst – verwenden, um sich in Gesprächen gegenseitig zu Wort kommen zu lassen. Der Preis von 1000 Euro, der die Arbeit an der Dissertation unterstützt, wird am 7. Juli 2010, 9:00 Uhr, im Rahmen der International Conference on Conversation Analysis http://www.icca10.org in der Aula des Mannheimer Schlosses verliehen. Die Tagung widmet sich der Analyse des Zusammenspiels unterschiedlicher Ausdrucksmittel in der Kommunikation (Sprache, Mimik, Gestik, Körperhaltung, Bewegung im Raum). Zur Tagung, die vom Institut für Deutsche Sprache (IDS), Mannheim, organisiert wird, werden ca. 700 Sprach-, Kultur- und Sozialforscher aus der ganzen Welt erwartet. Kontakt: Dr. Dagmar Barth-Weingarten Vorsitzende des Vereins „Gesprächsforschung e.V.“ Tel.: 0531 – 208 63 91 E-Mail: dagmar.barth-weingarten@hpsl.uni-freiburg.de http://www.gespraechsforschung-ev.de Weitere Informationen:
URL dieser Pressemitteilung: http://www.idw-online.de/pages/de/news377425
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Sprache / Literatur
überregional
Forschungsergebnisse, Personalia Deutsch
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