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PressemitteilungLand und Bund fördern Labor mit 15 Mio. Euro - Stratmann: "Neubau stärkt Exzellenzfähigkeit der niedersächsischen Forschung"
Petra Wundenberg Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur 20.11.2009 14:00
Wissenschaftsminister Lutz Stratmann hat heute zur Einweihung des Laboratoriums für Nano- und Quantenengineering (LNQE) an der Leibniz Universätz Hannover den Neubau als einen Meilenstein auf dem Weg zur exzellenten Forschungsstätte bezeichnet.
Wissenschaftsminister Lutz Stratmann hat heute zur Einweihung des Laboratoriums für Nano- und Quantenengineering (LNQE) an der Leibniz Universätz Hannover den Neubau als einen Meilenstein auf dem Weg zur exzellenten Forschungsstätte bezeichnet. "Mit der Fortentwicklung der Nanotechnologie als Schlüsseltechnologie, der Interdisziplinarität und der Anwendungsnähe stärken wir nicht nur den Standort Hannover, sondern auch die Sichtbarkeit Niedersachsens als Forschungsland", sagte Stratmann.
Die Gesamtkosten des Labors betragen rund 15,3 Millionen Euro. Davon entfallen 13,7 Millionen Euro auf den reinen Bau und 1,6 Millionen Euro auf die Erstausstattung. Das Land trägt davon 8,9 Millionen und der Bund 6,4 Millionen Euro. Denn der Neubau wurde durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder als Forschungsbau nach Art. 91b des Grundgesetzes finanziert. Die Nanotechnologie gilt als eine der wichtigsten Querschnittstechnologien des 21. Jahrhunderts und wirkt in nahezu alle Wissenschaftsdisziplinen und Wirtschaftsbranchen hinein. Sie ist aus der Oberflächenveredelung, Baustoffherstellung und Energieumwandlung - speziell bei der Herstellung und Anwendung von Solarzellen - nicht mehr wegzudenken. Sie steht als Oberbegriff für unterschiedlichste Arten der Analyse und Bearbeitung von Materialien. Diesen ist eines gemeinsam: ihre Größendimension beträgt ein bis einhundert Nanometer, also teilweise nur ein millionstel Millimeter. Bei den Bauinvestitionen durch das Land Niedersachsen hat die Leibniz Universität hinter der Universität Göttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover die vergangenen Jahre den dritten Platz aller Hochschulen eingenommen. In den Jahren 2004 bis 2008 sind dort rund 49 Millionen Euro in größere Bauprojekte vom Land investiert worden. Allein in diesem Jahr 2009 fließen vom Land weitere 15 Millionen Euro für Bauinvestitionen an die Leibniz Universität, so dass insgesamt rund 64 Millionen Euro in den vergangenen sechs Jahren verbaut werden konnten. Weitere Informationen:
URL dieser Pressemitteilung: http://www.idw-online.de/pages/de/news345162
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Forschungsprojekte Deutsch
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