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Pressemitteilung

Neue Sportartenkombination an der Deutschen Sporthochschule Köln
Sabine Maas
 
Presse-, Informations- und Transferstelle

Deutsche Sporthochschule Köln
26.08.2009 12:11
Prüfung im Modul Rettungs- und Tauchsport
Prüfung im Modul Rettungs- und Tauchsport
Foto: DSHS-Pressestelle
Gemeinsamkeiten des Rettungs- und Tauchsports genutzt
Einen wettkampforientierten Einblick in die verwandten Sportbereiche Rettungs- und Tauchsport erhalten seit neuestem die Bachelorstudierenden der Deutschen Sporthochschule Köln. Innerhalb ihres Basisstudiums können die Studierenden des zweiten Bachelorjahrgangs die Fächerkombination "Rettungs- und Tauchsport" belegen. Neben den zahlreichen anderen Auswahlmöglichkeiten, die die DSHS ihren Bachelor-Studierenden anbietet, steht nun auch das neuartige Modul im Curriculum und führt die angeghenden Sportwissenschaftler/innen direkt ins Tauchbecken des Schwimmleistungszentrums.
Um den Studierenden die gemeinsamen Strukturen und Bewegungsabläufe im Rettungs- und Tauchsport bewusst zu machen, wurden im Sommersemester 2009 die verwandten Sportarten Rettungsschwimmen und Sporttauchen erstmals in einem Modul vereint. Zentrale Inhaltsbereiche des Moduls sind unter anderen Rettungstechniken mit und ohne Hilfsmittel, Wettkampfformen des Rettungssports, Übungen mit und ohne Atemgerät sowie Sicherheitsaspekte bei der Durchführung der Aktivitäten.
Aber auch wettkampfsportliche Disziplinen des Sporttauchens wurden behandelt und erprobt: Zum Beispiel das Flossenschwimmen mit Monoflosse sowie Unterwasserrugby.
Federführend bei der Erarbeitung der Inhalte des neuartigen Moduls waren Dr. Uwe Hoffmann und der derzeitige Trainerbeauftragte im deutschen Rettungssport, Björn Braunstein. Dr. Hoffmann, ehrenamtlicher Tauchlehrer im Verband Deutscher Sporttaucher, sieht die Studierenden nach Abschluss des Moduls gut vorbereitet für das Sporttreiben im und unter Wasser. "Unsere Kursteilnehmer/-innen können Rettungsszenarien durchspielen und haben gelernt, kritische Situationen zu beurteilen und adäquat auf sie zu reagieren."
Die einsemestrige Veranstaltung mit vier Unterrichtseinheiten pro Woche schließt mit einer Praxisprüfung sowie einer Klausur ab. Die Grundlagen für die Klausur werden sowohl in einer praktischen als auch theoretischen Lehrveranstaltung geschaffen.
Den ersten Kurs haben alle 20 Teilnehmer/innen erfolgreich absolviert.
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Sportwissenschaft
überregional
Studium und Lehre
Deutsch