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PressemitteilungWer hat wen gefressen?
Dr. Andreas Trepte Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. 14.11.2006 17:41
Abb.: Jeder zweite Mensch trägt heute Helicobacter pylori im Magen. Jetzt fanden Forscher, dass die nahe verwandte Spezies Helicobacter acinonychis vor etwa 200 000 Jahren vom Menschen in Großkatzen gelangte - Beispiel für einen erfolgreichen Wirtssprung.Bild: MPI für Infektionsbiologie / Volker Brinkmann Wissenschaftler spüren der molekularen Basis eines Wirtssprungs nach / Neue MaxPlanckForschung erschienen
Es kann eine chronische Gastritis auslösen, Magengeschwüre und im schlimmsten Fall sogar Magenkrebs - das Bakterium Helicobacter pylori. Die Hälfte der Weltbevölkerung ist mit diesem Keim infiziert, und offenbar litten auch schon unsere Vorfahren darunter. In den Mägen von Großkatzen, wie Löwen, Tiger oder Geparden, findet man eine eng verwandte Spezies: Helicobacter acinonychis. Dieses Bakterium könnte möglicherweise auf den Menschen übergesprungen sein - oder war es umgekehrt? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin und von der Pennsylvania State University sind dieser Frage nachgegangen und haben dabei die molekulare Basis für einen solchen Wirtssprung entschlüsselt. Darüber berichtet die neueste Ausgabe der MaxPlanckForschung (3/2006).
Weitere Informationen:
URL dieser Pressemitteilung: http://www.idw-online.de/pages/de/news184853
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Informationstechnik, Meer / Klima, Tier- / Agrar- / Forstwissenschaften, Umwelt / Ökologie
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen Deutsch
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