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VeranstaltungInteressenkonflikte in gemeinnützigen Organisationen: Neuntes Internationales NPO-Forschungscolloquium an der Universität Göttingen
Gemeinnützige Organisationen wie Stiftungen oder Genossenschaften bedienen in der Regel viele unterschiedliche Interessengruppen (Stakeholder), deren Ansprüche und Wünsche nicht selten stark auseinandergehen. Mit Strategien, wie sich diese Ansprüche unter einen Hut bringen lassen, beschäftigt sich das neunte Internationale NPO-Forschungscolloquium im deutschsprachigen Raum, das am 18. und 19. März 2010 an der Universität Göttingen stattfindet. Die Veranstaltung trägt den Titel "Stakeholder-Management in Nonprofit-Organisationen - Theoretische Grundlagen, empirische Ergebnisse und praktische Ausgestaltungen".
Interessenkonflikte in gemeinnützigen Organisationen Neuntes Internationales NPO-Forschungscolloquium an der Universität Göttingen (pug) Gemeinnützige Organisationen wie Stiftungen oder Genossenschaften bedienen in der Regel viele unterschiedliche Interessengruppen (Stakeholder), deren Ansprüche und Wünsche nicht selten stark auseinandergehen. Mit Strategien, wie sich diese Ansprüche unter einen Hut bringen lassen, beschäftigt sich das neunte Internationale NPO-Forschungscolloquium im deutschsprachigen Raum, das am 18. und 19. März 2010 an der Universität Göttingen stattfindet. Die Veranstaltung trägt den Titel "Stakeholder-Management in Nonprofit-Organisationen - Theoretische Grundlagen, empirische Ergebnisse und praktische Ausgestaltungen". Sie wird im Wechsel von Einrichtungen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen organisiert, in diesem Jahr vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung an der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen. In insgesamt 38 wissenschaftlichen Beiträgen werden zahlreiche Aspekte des internen und externen Stakeholder-Managements in Nonprofit-Organisationen (NPOs) in Theorie und Praxis beleuchtet. Wie legitim sind Ansprüche von Interessengruppen überhaupt? Welche Rolle spielen die verschiedenen Gremien in gemeinnützigen Organisationen? Und wie lassen sich durch gezieltes Stakeholder-Management Wettbewerbsvorteile erzielen? Neben diesen Fragen stehen auch die Themen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Spendenmarketing und Fundraising sowie die Internationalisierung von NPOs auf der Tagesordnung. Im Gegensatz zu Wirtschaftsunternehmen haben Nonprofit-Organisationen nicht das Ziel, verteilungsfähige Überschüsse für ihre Anteilseigner zu erbringen, sondern (soziale) Dienstleistungen für ihre Mitglieder und Dritte. Für das Stakeholder-Management in NPOs haben beispielsweise deren bedarfswirtschaftliche Arbeitsweise, ehrenamtliche Arbeit und die öffentliche Finanzierung weitreichende Konsequenzen. NPOs gelten allgemein als äußerst legitimationsempfindliche Organisationen, die unter den Augen einer breiten Öffentlichkeit agieren und sich an den teils widersprüchlichen Anforderungen sehr verschiedener Interessengruppen messen lassen müssen. Das Management von Stakeholder-Beziehungen ist daher für NPOs ein komplexes und in hohem Maße erfolgsrelevantes Aufgabengebiet, das besondere Herausforderungen mit sich bringt und zum Teil eigenen Regeln folgt. Kontaktadresse: Prof. Dr. Ludwig Theuvsen Georg-August-Universität Göttingen Fakultät für Agrarwissenschaften Platz der Göttinger Sieben 5, 37073 Göttingen Telefon (0551) 39-4851, Fax (0551) 39-4621 Hinweise zur Teilnahme:
Weitere Informationen:
URL dieser Veranstaltung: http://www.idw-online.de/pages/de/event30617 Druckansicht iCal |
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