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Veranstaltung

"Aloys Ohlmann: Wort und Bild - Künstlerbücher"
Termin: 06.03.2008 17:00 - 19:00
Veranstaltungsort:
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Campus Saarbrücken

66123 Saarbrücken
Saarland
Deutschland
Zielgruppe: Journalisten
E-Mail-Adresse: c.hohnschopp@sulb.uni-saarland.de
Relevanz: regional
Sachgebiete: Gesellschaft, Kunst / Design, Musik / Theater
Arten:
Eintrag: 27.02.2008
Absender: Saar - Uni - Presseteam
Abteilung: Presse- und Informationszentrum
Universität des Saarlandes
Veranstaltung ist kostenlos: ja
Textsprache: Deutsch
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Ausstellungseröffnung in der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek
am Donnerstag, dem 6. März 2008 ab 17 Uhr

Eine Einführung in das Werk von Aloys Ohlmann wird Bernd Philippi halten.
Die Ausstellung ist vom 6. März bis zum 13. April 2008 im Foyer der SULB montags bis freitags von 9 bis 23 Uhr und samstags von 9 bis 15.00 Uhr zu besichtigen.
Der siebzigste Geburtstag von Aloys Ohlmann ist -- nachdem die SULB bereits vor zehn Jahren einige seiner Arbeiten ausgestellt hat -- wiederum ein Anlass für uns, die Buchkunst dieses höchst vielseitigen Künstlers zu zeigen. Schüler von Oskar Holweck und Boris Kleint, gründete er u.a. die Gruppe 7 (1968) und die Galerie im Zwinger St. Wendel (1976) und schuf Künstlerfreundschaften über Länder- und Fachgrenzen hinweg. Er hat 1979 den Jerg-Ratgeb-Publikumspreis und für sein Lebenswerk 2003 den Mia-Münster-Preis der Stadt St. Wendel erhalten.

Wer Aloys Ohlmann einmal besucht und Einblick in seine Mappen,
Künstlerbücher, Ölbilder, Zeichnungen genommen hat, weiß, dass er malen muss, um sich auszudrücken und einzumischen. Denn er hat mit Werk und Wort auch immer pointiert auf gesellschaftliche Missstände verwiesen. Sei es die Planierung der Wiesenfläche vor der Kapelle von Le Corbusier in Ronchamp, der bedenkenlose Bau von Atomkraftwerken, die Mauer zu DDR-Zeiten und in unseren Köpfen, Kriegstreibertum und braune Vergangenheit im bundesdeutschen Justizwesen -- er scheut sich nicht, einen Standpunkt zu beziehen. "My Life is my statement" stempelt er auf seine Briefe. Daneben ist ein Stempel plaziert, der mit den Buchstaben A und O spielende Katzen zeigt.

Dieses Spannungsverhältnis kommt auch in seinen Mappenwerken und Künstlerbüchern zum Ausdruck, die entweder von befreundeten Autoren oder von ihm selber auch mit Texten versehen wurden. Wir zeigen u.a.
das "Soldatenlied" (mit Werner Reinert), "Katz und Kunst" (mit Bernd Philippi), "Sirikit" (mit Ludwig Harig) und das
Erotikon "Aktäon" (gemeinsam mit Gerhard Tänzer).
Hinweise zur Teilnahme:

URL dieser Veranstaltung: http://www.idw-online.de/pages/de/event22861

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