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Veranstaltung

Wie leistungsfähig ist die Demokratie? Befunde neuerer vergleichender Analysen
Termin: 12.06.2007 18:00 - 20:00
Veranstaltungsort:
Reichpietschufer 50, Raum A 300
10785 Berlin-Tiergarten
Berlin
Deutschland
Zielgruppe: Journalisten, Wissenschaftler
E-Mail-Adresse: roth@wzb.eu
Relevanz: überregional
Sachgebiete: Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Politik, Recht
Arten:
Eintrag: 30.05.2007
Absender: Dr. Paul Stoop
Abteilung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Veranstaltung ist kostenlos: ja
Textsprache: Deutsch
Lecture on Democracy
Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung lädt ein zu einem Vortrag von Professor Manfred G. Schmidt
Verkörpert die Demokratie wirklich die beste aller bislang erprobten Staatsformen? Wie viel bleibt von ihrem Glanz übrig, wenn sie nicht aus dem Blickwinkel idealer normativer Modelle beobachtet wird, sondern aus der Perspektive der empirisch-vergleichenden Demokratietheorie? Die Antworten auf diese Fragen fördern unterschiedliche Befunde zutage. Nicht wenige von ihnen sprechen für die Demokratie bzw. zugunsten eines bestimmten Demokratietyps. Davon handelt der erste Teil des Vortrags.

Andere Befunde erzwingen allerdings größere Abstriche am Lob der Demokratie. Ein Teil des Lobes gilt nämlich gar nicht der Demokratie, sondern günstigen Rahmenbedingungen, beispielsweise einem hohen ökonomischen Entwicklungsstand oder dem Verfassungsstaat, der die Auswüchse einer Volksherrschaft ohne Grenzen zu bändigen vermag. Zudem gibt es nicht eine Demokratie, sondern viele Demokratien mit unterschiedlichem Leistungsprofil.

Überdies tun sich selbst die Leistungsstärksten unter ihnen mit den Herausforderungen und den systemischen Strukturproblemen einer demokratischen Ordnung schwer. Davon wird im zweiten Teil des Vortrags berichtet. Sein dritter Teil bilanziert die Befunde. Die Demokratie erweist sich unter dem Blickwinkel ihrer Performanz als Werk mit viel Licht und beträchtlichem Schatten. Auch die vielen Grautöne dazwischen sind nicht zu übersehen.

Manfred G. Schmidt ist Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg. Er ist insbesondere durch seine Studien zur Sozialpolitik im historischen und internationalen Vergleich, zum politischen System Deutschlands sowie seine Arbeiten auf dem Gebiet der Demokratietheorie und der vergleichenden Demokratieforschung bekannt geworden.

Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe des WZB "Lectures on Democracy"
Veranstalter: John Keane, Wolfgang Merkel
Hinweise zur Teilnahme:
U. A. wird gebeten bis zum 8. Juni 2007 an Karolina May-Chu: may-chu@wzb.eu, Fax: 030-25491-543.
Weitere Informationen:

URL dieser Veranstaltung: http://www.idw-online.de/pages/de/event20562

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