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05.03.2013 15:48

580.000 Euro für Kooperation der TU Ilmenau mit russischen Universitäten

Bettina Wegner Referat Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Ilmenau

    Der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, eine Förderung in Höhe von 580.000 Euro zu erhalten, mit der die Zusammenarbeit mit der renommiertesten technischen Universität Russlands, dem Moskauer Energetischen Institut, und mit der Staatlichen Elektrotechnischen Universität Sankt Petersburg intensiviert wird.

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die zentrale Einrichtung zur Förderung des internationalen akademischen Austauschs in Deutschland, gab der TU Ilmenau nun den Zuschlag. Von 117 eingegangenen Bewerbungen werden neben der TU Ilmenau nur noch 18 weitere Hochschulen in Deutschland gefördert.

    Die TU Ilmenau erhält die Förderung in der vom Bundesforschungsministerium finanzierten Programmlinie „Strategische Partnerschaften und thematische Netzwerke“ für die Jahre 2013 bis 2016. Sie wird Forschern Gastaufenthalte ermöglichen, und Studenten werden Teilstudien an einer der russischen Universitäten durchführen können. Bereits geplant ist ein ingenieurwissenschaftlicher Forschungsverbund, bei dem die deutschen und russischen Wissenschaftler innovative Sensorsysteme und -netze über Fächergrenzen hinweg entwickeln werden. Da damit Felder wie Gesundheit, Sicherheit, Verkehr und Kommunikation abgedeckt werden und in diesen höchst bedeutsamen gesellschaftlichen Bereichen neue Arbeitsplätze zu erwarten sind, sind die beteiligten Universitäten zuversichtlich, länderübergreifende Forschungsprojekte akquirieren zu können. Von den Partnerschaften profitieren auf Seiten der TU Ilmenau an der Fakultät für Informatik und Automatisierung vor allem das Fachgebiet Rechnerarchitektur und Eingebettete Systeme und an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik die Fachgebiete Theoretische Elektrotechnik und Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik. Wissenschaftlich koordiniert wird die Zusammenarbeit durch den Leiter des Fachgebiets Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik, Prof. Matthias Hein.

    Die TU Ilmenau unterhält bereits seit Jahrzehnten Partnerschaften mit russischen Universitäten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die nun durch die DAAD-Förderung möglich wird, hat, verglichen mit den bisher durchgeführten Einzelprojekten, eine neue Dimension. Nicht nur integrieren sich die Ergebnisse des ingenieurwissenschaftlichen Forschungsverbundes nahtlos in die interdisziplinär ausgerichtete Forschungsstrategie der TU Ilmenau, auch wird es neben der Forschungskooperation im Bereich der Lehre einen Austausch von Dozenten, ein Doktorandenprogramm und die Möglichkeit für Studenten geben, Doppelabschlüsse an einer der Partneruniversitäten, dem Moskauer Energetischen Institut und der Universität Sankt Petersburg, zu machen. Die TU Ilmenau konnte den DAAD im Laufe des zweistufigen Auswahlprozess um die Millionenförderung davon überzeugen, dass gemeinsame Forschungs¬vorhaben und Doppelabschlussprogramme für eine erfolgreiche strategische Partnerschaft überaus förderlich sind. Den Förderantrag der TU Ilmenau beim DAAD hatte die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der TU Ilmenau, Sophia Siegfried, strategisch verantwortet.

    Am Donnerstag, 7. März, findet im Sitz des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Bonn die Kick-off-Veranstaltung mit allen Projektverantwortlichen der beteiligten Hochschulen statt. Das DAAD-Programm „Strategische Partnerschaften und thematische Netzwerke“ unterstützt gezielte Internationalisierungsstrategien deutscher Hochschulen und den Aufbau internationaler Forschungs- und Bildungsnetzwerke mit langjährigen, exzellenten ausländischen Partnern. Von dem neuen Förderprojekt erhofft sich die TU Ilmenau einen deutsch-russischen Austausch nicht nur auf wissenschaftlicher, sondern auch auf kultureller Ebene.

    Kontakt:
    Sophia Siegfried
    Leiterin Akademisches Auslandsamt der TU Ilmenau
    Telefon: 03677 69-2510
    E-Mail: sophia.siegfried@tu-ilmenau.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik, Wirtschaft
    überregional
    Kooperationen
    Deutsch


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