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05.03.2013 15:32

Keine Lust auf Demokratie?

Hendrike Schmietendorf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hamburg Media School

    Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene über wenig politisches Wissen verfügen. Ein Zusammenhang wird in der Rezeption von Massenmedien vermutet. Statt Tageszeitung und Fernsehen ist das Internet ihre wichtigste Quelle für politische Informationen. Im Rahmen einer Langzeitstudie wird nun das politische Wissen von Jugendlichen vor diesem Hintergrund eingehend untersucht.

    In der Diskussion über sinkende Wählerzahlen, nachlassendes Engagement und zunehmende Politikverdrossenheit stehen besonders junge Menschen im Fokus. Durch ihre mangelnde Beteiligung am demokratischen Prozess wird teilweise das künftige Gelingen der Demokratie in Frage gestellt.
    Wissenschaftliche Studien zeigen, dass politisches Wissen vor allem durch Zeitungslektüre generiert wird. Mittlerweile ist jedoch das Internet besonders für Jugendliche und junge Erwachsene eine bedeutsame Quelle politischer Information. Während in den traditionellen Nachrichtenmedien redaktionell erstellte Inhalte das Bild bestimmen, stehen sich im Internet redaktionell erstellte Inhalte und user-generated Content gegenüber.
    Wie erkennen Jugendliche in diesem Zusammenhang die journalistische Qualität von Beiträgen? Wie können sie aus der Menge der dort verfügbaren Informationen relevante und nützliche Informationen auszuwählen und sich politisches Wissen aneignen? Für die politische Bildung stellt sich vor allem die Frage, wie junge Menschen dahingehend gefördert werden können, das Internet zielführend und effektiv zu nutzen.

    Im Rahmen einer Langzeitstudie von April 2013 bis April 2014 wird der Zusammenhang des politischen Wissens mit der subjektiven Qualitätsbeurteilung der genutzten Online-Nachrichtenquellen beleuchtet. Josephine B. Schmitt, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Medienmanagement an der Hamburg Media School, führt diese Studie mit Schülern im Alter von 15 bis 18 verschiedener deutscher Schulen durch.
    Die Studie ist Teil ihrer Dissertation unter der Betreuung von Prof. Dr. Sabine Trepte. Weiterführende Informationen zum Projekt und zur Teilnahme an der Studie erhalten unter: http://medienundlernen.wordpress.com/.

    Pressekontakt
    Hendrike Schmietendorf
    Tel.: 040 413 468 46
    E-Mail: h.schmietendorf@hamburgmediaschool.com

    Über die Hamburg Media School (HMS)
    Die Hamburg Media School bildet seit 2004 Studierende auf hohem Niveau zu Medienmanagern, Journalisten und Filmschaffenden aus. Außerdem bietet sie ein umfangreiches Executive-Education-Programm an. Träger der HMS ist eine Public-private-Partnership – bestehend aus der Stiftung mit 51 renommierten Verlagen, Sendern und Medienunternehmen, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Universität Hamburg sowie der Hochschule für bildende Künste. Wichtige Aspekte der HMS sind der hohe Praxisanteil und die Internationalität der Ausbildung. Ein hochkarätiges Team aus Dozentinnen und Dozenten der Wissenschaft und Praxis bereitet die Studierenden exzellent und umfassend auf die Herausforderungen einer immer globaler agierenden Branche vor.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Forschungsprojekte, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


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