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05.03.2013 12:21

Ursula Lehmkuhl zur Präsidentin der Gesellschaft für Kanada-Studien gewählt

Peter Kuntz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Trier

    Professorin der Universität Trier folgt auf Prof. Martin Kuester

    Die Trierer Historikerin Ursula Lehmkuhl ist neue Präsidentin der Gesellschaft für Kanada-Studien (GKS). Die Mitgliederversammlung wählte sie in Grainau für die kommenden zwei Jahre in das Amt. Lehmkuhl folgt damit auf den Anglisten Prof. Dr. Martin Kuester (Marburg), der seit 2011 Präsident der GKS war und nun turnusmäßig ausschied.
    Ursula Lehmkuhl hat seit 2010 den Lehrstuhl für Internationale Geschichte an der Universität Trier inne. Sie hat Geschichte, Romanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften in Bochum und Siegen studiert und 1990 im Fach Neuere Geschichte promoviert. Zunächst arbeitete sie als Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Internationale Politik der Ruhr-Universität Bochum und habilitierte sich dort 1997 im Fach Politikwissenschaft. 1998 erhielt sie einen Ruf auf den Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte an der wiedergegründeten Universität Erfurt. Von 2000 bis 2002 war sie dort als Vizepräsidentin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationale Beziehungen tätig. 2002 erhielt sie einen weiteren Ruf auf den Lehrstuhl für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Nordamerika am John F. Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin. Hier leitete sie acht Jahre lang die Abteilung für Geschichte und von 2006 bis 2010 zusammen mit Thomas Risse den SFB 700 „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“. Von 2007 bis 2010 war sie Erste Vizepräsidentin der Freien Universität, die sie im Jahr 2010 auch als amtierende Präsidentin leitete. Sie folgte schließlich 2010 einem Ruf an die Universität Trier auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Internationale Geschichte. Daneben ist sie Sprecherin des neuen deutsch-kanadischen Graduiertenkollegs „Diversity: Mediating Difference in Transcultural Spaces“, das von den Universitäten Trier, Saarbrücken und Montréal getragen wird.
    Ursula Lehmkuhl ist eine ausgewiesene Nordamerika- und insbesondere Kanada-Expertin ihres Faches. Zu ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören amerikanische und britische Sozial- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts; amerikanische, kanadische und britische Außenpolitik sowie Geschichte der internationalen Beziehungen im 20. Jahrhundert; Atlantische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; die Geschichte des pazifischen Raums; Kolonialgeschichte; Migrationsgeschichte; Stadtgeschichte und Umweltgeschichte.
    Mit der GKS ist Ursula Lehmkuhl seit vielen Jahren eng verbunden. Von 2011 bis 2013 hatte sie bereits das Amt der Vize-Präsidentin inne.
    Nähere Informationen zur GKS unter http://www.kanada-studien.org.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften
    überregional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


    Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl


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