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28.11.2011 15:59

„Infernum“ erneut von UNESCO ausgezeichnet: FernUni-Studiengang wird 2012/13 UN-Dekade-Projekt

Susanne Bossemeyer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
FernUniversität in Hagen

    Die FernUniversität in Hagen freut sich über eine wichtige Auszeichnung. Das interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum), das sie in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik seit über zehn Jahren anbietet, wurde heute für den Zeitraum 2012/2013 von einer Experten-Jury der Deutschen UNESCO-Kommission zum Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Und das bereits zum zweiten Mal, denn diese besondere Würdigung gab es für infernum bereits vor sechs Jahren für den Zeitraum 2006/2007.

    „Infernum zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, erklärte Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland, in der Begründung. Die Urkunde wurde im Rahmen des jährlich stattfindenden Runden Tisches der UN-Dekade in Berlin übergeben.

    Ob Umweltverfahrenstechnik, Technikfolgenforschung oder Umweltpsychologie - wie in den Anforderungen der UNESCO formuliert, bietet infernum mit insgesamt 26 Modulen aktuelle Inhalte aus den drei Nachhaltigkeitsdimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt. Studierende können sich ihr persönliches Lernprogramm zusammenstellen. Folgende Abschlüsse sind möglich: Master of Science (M.Sc.), Universitätszeugnis Umweltmanager/in oder Universitäts-Zertifikat Umweltwissenschaften. Wer erfolgreich einzelne Module absolviert hat, bekommt dafür entsprechende Zertifikate.

    Zum Thema „Nachhaltigkeit in privaten Unternehmen, in der öffentlichen Verwaltung und in Hochschulen“ will die FernUniversität im kommenden Jahr ein Seminar für infernum-Studierende mit internen und externen Referentinnen und Referenten anbieten. „Damit möchten wir die Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankes in diesen Bereichen ausloten und eventuell auch Potentiale für Universitäten untersuchen. Dabei könnte es zum Beispiel um den Verbrauch von Energie, Wasser und Papier gehen“, kündigt Prof. Helmut Breitmeier, Studiengangsleiter an der FernUniversität, an. Überhaupt spiele der interdisziplinäre Austausch bei infernum eine bedeutende Rolle. Breitmeier: „Wir veranstalten zum Beispiel alle zwei Jahre Jahr den infernum-Tag. Bei diesem Symposium mit spannenden Fachvorträgen und Diskussionen kommen Kooperationspartner, Interessierte, Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende zusammen.“

    Hintergrund:

    Die UNESCO-Kommission koordiniert in einem für diesen Zweck gegründeten Nationalkomitee die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (http://www.bne-portal.de/dekade-projekte). Die Dekade läuft von 2005 bis 2014. Mit ihr verpflichten sich die Staaten der Vereinten Nationen, das Thema „nachhaltige Entwicklung“ in ihren Bildungssystemen und damit im Bewusstsein der Menschen zu verankern. „Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt, ohne die Umwelt zu zerstören?“ und „Wo kaufe ich Kleider, ohne dass ich damit indirekt die Ausbeutung von Menschen in Asien oder Afrika unterstützte?“ sind hier nur zwei exemplarische Fragen von vielen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Meer / Klima, Politik, Recht, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    überregional
    Studium und Lehre, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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