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PressemitteilungInterdisziplinäres EU-Projekt: Chancen und Risiken des Einsatzes von Nanotechnologie in der Medizin
Friederike Wütscher Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH 09.02.2010 10:23
Bad Neuenahr-Ahrweiler, 9. Februar 2010. - Seit 1. Februar 2010 läuft an der Europäischen Akademie ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt zum Einsatz nanotechnologischer Verfahren in der Arthrititis-Forschung und Therapie. Das Konsortium setzt sich aus 15 europäischen Partnern aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen und verfügt in den nächsten vier Jahren über ein Budget von knapp neun Millionen Euro.
Rheumatoide Arthritis und Osteoarthritis sind weit verbreitete Krankheiten, die einen hohen Leidensdruck verursachen. Bisher gibt es aber weder ausreichende diagnostische Mittel zur Entdeckung der Krankheit in einem frühen Stadium noch zufriedenstellende Verfahren für die Beurteilung verschiedener Behandlungsstrategien. Um die Forschung in diesem Bereich voranzubringen, unterstützt die Europäische Kommission innerhalb des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms das interdisziplinäre Konsortium "Development of novel nanotechnology based diagnostic systems for Rheumatoid Arthritis and Osteoarthritis" (NanoDiaRA). Hauptziel dieses Projekts ist es, neuartige Diagnoseverfahren für die einfache und frühzeitige Erkennung von Rheumatoider Arthritis und Osteoarthritis zu entwickeln. Hierzu sollen modifizierte superparamagnetische Nanopartikel verwendet werden.
Das NanoDiaRA-Projekt wird von der Europäischen Akademie koordiniert - unterstützt durch die MatSearch Consulting Hofmann (Schweiz). Die Europäische Akademie leitet außerdem ein Arbeitspaket zur ethischen Begleitforschung des Projekts. Folgende internationale Partner sind beteiligt: ANAMAR Medical AB (Schweden) Arrayon Biotechnology (Schweiz) Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique SA (Schweiz), Microfluidics & Microhandling Charité Universitätsmedizin (Deutschland), Rheumatology Clinic Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz), Institute of Materials MatSearch Consulting Hofmann (Schweiz) Merck Chimie - Estapor Microspheres Division (Frankreich) Merck Serono (Schweiz), Strategic Innovation & Research & Portfolio Management Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (Österreich), Institute of Anatomy & Musculoskeletal Re-search Universität Fribourg (Schweiz), Department of Chemistry Universität Genf (Schweiz), Cell Physiology and Metabolism Universität Lund (Schweden), Department Experimental Medical Science Universität Nimwegen (Niederlande), Rheumatology Universität Tartu (Estland), Internal Medicine Faculty of Medicine Die Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler gGmbH wurde 1996 vom Land Rheinland-Pfalz und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) gegründet. Direktor der Gesellschaft ist der Philosophieprofessor Dr. Dr. h.c. Carl Friedrich Gethmann. Wissenschaftlich-interdisziplinäre Arbeitsgruppen widmen sich der Erforschung und Beurteilung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen für das individuelle und soziale Leben des Menschen und seine natürliche Umwelt. In wissenschaftlicher Unabhängigkeit führt die Akademie einen Dialog mit Wirtschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft. Damit will sie zu einem rationalen Umgang der Gesellschaft mit Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen beitragen. Weitere Informationen:
http://www.ea-aw.de - Informationen zur Europäischen Akademie
URL dieser Pressemitteilung: http://www.idw-online.de/de/news354836
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Medizin, Philosophie / Ethik
überregional
Forschungsprojekte, Kooperationen Deutsch
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