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Veranstaltung

Eröffnungskongress des Graduiertenkollegs Demenz
Termin: 18.03.2010 10:00 - 18:00
Veranstaltungsort:
Alte Universität
Grabengasse 1, Aula

69117 Heidelberg
Baden-Württemberg
Deutschland
Zielgruppe: Wissenschaftler, jedermann
E-Mail-Adresse: kontakt@nar.uni-hd.de
Relevanz: überregional
Sachgebiete: Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Pädagogik / Bildung, Psychologie
Arten:
Eintrag: 15.03.2010
Absender: Marietta Fuhrmann-Koch
Abteilung: Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Veranstaltung ist kostenlos: nein
Textsprache: Deutsch
institutionlogo
Mit der interdisziplinären Erforschung der Demenz-Erkrankung, die über biologisch-medizinische Aspekte hinaus auch pflegerische, palliative, soziologische, ökonomische und gesellschaftspolitische Fragestellungen umfasst, befasst sich ein neues Graduiertenkolleg, das jetzt seine Arbeit an der Universität Heidelberg aufgenommen hat. Es wurde zum März dieses Jahres am Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Ruperto Carola eingerichtet. Das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Graduiertenkolleg Demenz wird mit einem Kongress offiziell eröffnet.
Demenz ist eine Erkrankung, die nicht nur das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen in nahezu allen Bereichen verändert, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Institutionen und die Volkswirtschaft hat. Trotzdem mangelt es weiterhin an wissenschaftlichen Erkenntnissen, aus denen sich konkrete präventive und rehabilitative Maßnahmen ableiten lassen. Mit dem neuen Graduiertenkolleg will die Ruperto Carola junge Wissenschaftler verschiedener Disziplinen dafür qualifizieren, das bestehende Defizit in der Erforschung und Vermittlung demenzbezogener Inhalte zu schließen. Die Forschungsergebnisse ihrer Doktorarbeiten sollen neben einem Schwerpunkt in der Theorieentwicklung auch praxisrelevant ausgerichtet sein und zu einer Verbesserung der Versorgungsstrukturen und der Versorgungsqualität beitragen.

Wissenschaftliche Leiter des Graduiertenkollegs Demenz sind Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie, und Prof. Dr. Konrad Beyreuther, Direktor des Netzwerks AlternsfoRschung. Die Robert Bosch Stiftung fördert das Kolleg über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund 850.000 Euro. Die Fördermittel stehen für zehn Stipendiaten zur Verfügung. Zwei weitere Stipendien finanziert das NAR. Ein Kollegium, dem Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen aus Halle, Heidelberg, Kaiserslautern, Mannheim, Nürnberg und Osnabrück angehören, wird die Doktorandinnen und Doktoranden während ihrer dreieinhalbjährigen Arbeiten am Kolleg betreuen. Sie kommen unter anderem aus der Psychologie, der Pädagogik, der Pflege- und Palliativforschung, den Neurowissenschaften sowie der Ernährungs- und Sportwissenschaft.

Während des Eröffnungskongresses werden die Vertreter des wissenschaftlichen Kollegiums aktuelle Erkenntnisse aus ihrer jeweiligen Disziplin vorstellen. Dabei wird es insbesondere um die Themen Diagnostik, Ernährung, Sport, Bildung, Technik und Pflege gehen.
Hinweise zur Teilnahme:
Die interessierte Öffentlichkeit ist zur Teilnahme eingeladen. Um Anmeldung per
e-mail kontakt@nar.uni-hd.de oder Telefon (06221) 54-8101 wird gebeten
Weitere Informationen:

URL dieser Veranstaltung: http://www.idw-online.de/de/event30615

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